Bestandsaufnahme
•Sie ist die Grundlage für zukunftsweisende Investitionsentscheidungen. Die wichtigsten Chancen, hier möglichst viel Transparenz und Sicherheit zu schaffen:
Alle Investitionsrechenverfahren, ob statisch oder dynamisch setzen eine Trennung von variablen (abhängig von der produzierten Stückzahl) und fixen Kosten (unabhängig von der produzierten Stückzahl) voraus.
• In der Betriebsabrechnung werden die Kosten oft als Einzel- oder Gemeinkosten erfasst. Die Einzelkosten sind direkt dem produzierten Stück zuzuordnen, wie z.B. das eingesetzte Material oder die verbrauchte Bearbeitungszeit. Durch Multiplikation mit dem Material- bzw. Personalkostensatz lassen sich die Kosten für jedes einzelne Verfahren ermitteln und durch Vergleich der beiden Verfahren die Veränderungen transparent bewerten.
• Strom- und Werkzeugkosten werden in vielen Fällen als Gemeinkosten verrechnet, da die Zurechung auf ein einzelnes Werkstück meist sehr aufwändig ist. Diese Kosten sind aber variabel. Deshalb hat es sich bewährt diese in einer Nebenrechnung auf die Herstellerangaben hin zu vergleichen.
• Gemeinkosten, welche die fixen Kosten der Maschinen erfassen, wie z.B. Abschreibungen und Zinskosten lassen sich ebenfalls schnell ermitteln. Die Auslastung der Kapazitäten beeinflussen entsprechend die Stückkosten.
• In die Rechnung sind nur die entscheidungsrelevanten Daten zu berücksichtigen. Beispielsweise findet die Miete für die Halle, die sich nicht durch den Kauf einer neuen Anlage verändert keine Berücksichtigung.